Presse

Hier finden Sie Pressemeldungen von Karriereexperten.com

08.08.2012

Wann ist die richtige Zeit zum Wechseln? Karriereexperte Sascha Schmidt verrät es dem Österreichischen Portal Woman.at (gehört zu new.at).

http://www.woman.at/articles/1231/558/336772/zeit-jobwechsel-gehen

08.08.2012

München. „Gibt es noch einen besseren Job für mich?“ fragen sich viele Menschen gerade in der Lebensmitte, denn ab einem Alter von 35 Jahren sinkt die Lebenszufriedenheit. Erst mit Ende 40 steigt diese wieder; die so genannte „U-Kurve“ des Glücks. „Der Gedanke an einen Job- und sogar Berufswechsel liegt dann nahe“, so Karriereexperte und Coach Sascha Schmidt, Autor des Buchs „Ganzheitliche Karriereplanung“. „Doch nicht immer ist dieser Schritt auch die beste Lösung.“

 

Drum prüfe, wer sich verändern möchte! „Nicht selten ist der Beruf der Buhmann für etwas anderes, was im Leben fehlt“, sagt Schmidt.  Oft genügen kleine Veränderungen, um mehr Zufriedenheit zu erleben. „Dies kann zum Beispiel die Beschäftigung mit einem neuen Hobby sein, ein Ehrenamt oder Sport“, so Schmidt. „Entscheidend ist eine ganzheitliche Betrachtung der Berufs- und Lebenssituation.“

 

Sind Sie reif für einen Jobwechsel oder sind andere Veränderungen wichtiger, um die Zufriedenheit im Job wiederherzustellen?

Im Folgenden hat Karriereexperte Sascha Schmidt, die wichtigsten Tipps zusammengestellt:

 

  1. Stellen Sie sich selbst die richtigen Fragen!

 

Hier einige Beispiele:

·         Wie häufig gehen Sie mit Frust zur Arbeit? Bewerten Sie Ihren gefühlten Frust auf einer Skala von 1-10. Je höher die Ziffer, desto größer der Frust. Beobachten Sie sich selbst einen Monat lang. Was könnten Sie selbst tun, um mehr Freude zu empfinden?

·         Was fehlt Ihnen wirklich zur Zufriedenheit? Vielleicht fallen Ihnen spontan Dinge ein wie „mehr Gehalt“. Schreiben Sie das auf und denken Sie dann intensiver darüber nach, ob es das wirklich ist – oder Geld z.B. nur eine Ersatzbefriedigung darstellt.

·         Fühlen Sie sich unter- oder überfordert oder in Balance? Bewerten Sie das, indem Sie sich selbst in Ihren verschiedenen Tätigkeiten beobachten. Gibt es solche, die Ihnen noch Spaß machen? Was würden Sie gern tun? Ließe sich das auch in Ihrem Unternehmen realisieren?

Ziehen Sie ein Fazit!

 

  1. Analysieren Sie Ihre Ressourcen unter Berücksichtigung des Fünf-Säulen-Modells.

 

Dieses Modell geht davon aus, dass Zufriedenheit im Leben auf fünf Säulen steht: Neben der beruflichen Tätigkeit ist das der Körper (also auch Bewegung!), das soziale Netzwerk (also auch Partner, Kontakte, Freunde), das Wertesystem (also Sinn, eventuell auch in einem Ehrenamt oder Hobby zu finden) und die materielle Sicherheit (angemessener Verdienst). Malen Sie diese Säulen auf einen Zettel und schreiben Sie in jede Säule, zu wie viel Prozent sie erfüllt ist. Hat der Beruf wirklich so niedrige Punktzahlen oder sind die anderen Säulen unausgefüllt? Wenn das Letztere zutrifft: Wie und womit  können Sie die anderen Säulen füllen?

 

  1. Finden Sieheraus, was Sie antreibt.

 

Was sind Ihre Motivatoren und Treiber? Auf den ersten Blick scheint es oft das Geld zu sein oder die Anerkennung. Stellen Sie sich Ihr Leben einmal vor, wenn Sie mehr verdienen würden – wäre es wirklich besser? Und Anerkennung: Fragen Sie sich einmal, ob Sie sich selbst auch Anerkennung geben können oder ob Sie letztendlich nur Bestätigung von außen suchen oder vielleicht sogar erzwingen wollen. Suchen Sie sich dann etwas, was Sie aus sich heraus machen, nur weil es Ihnen Spaß macht, z.B. Malen, Tanzen, Unterrichten. Wenn sich andere Aktivitäten unmittelbar positiv auf Ihren derzeitigen Job auswirken, ist ein Jobwechsel vielleicht gar nicht nötig.

 

  1. Analysieren Sie, warum Sie sich für den derzeitigen Beruf entschieden haben.

 

Was waren Ihre frühesten beruflichen Träume? Was zeigt sich darin? Wie wäre Ihr Leben verlaufen, wenn Sie etwas anderes gemacht hätten. Stellen Sie sich das vor. Wie fühlt es sich an? Würden Sie, um den Berufswunsch doch noch zu realisieren, Opfer bringen, z.B. viel Geld in eine Weiterbildung investieren oder neue Kontakte aufbauen? Wenn Sie diese Frage mit „Nein“ beantworten, sind Sie (noch) nicht reif für eine große Veränderung.  Fragen Sie, was Sie im Kleinen tun können, z.B. innerhalb des Unternehmens.

 

(3.933 Zeichen)

 

Das Buch

Karriereberater und Job-Coach Sascha Schmidt bezieht in seinem Buch „Ganzheitliche Karriereplanung. Ein Leben in Balance“ alle Lebensaspekte mit ein. Der Ratgeber mit konkreten Arbeitshilfen richtet sich an Menschen mit beruflichen Veränderungswünschen. Schmidt beschreibt alle Schritte von der Entscheidung für oder gegen einen Wechsel über die Suche nach einem neuen Berufsziel, die Profilschärfung bis hin zum Modellieren einer ausgewogenen Work-Life-Balance.

Das Buch ist erschienen im Gerhard-Hess-Verlag, ISBN 978-3-87336-936-8 und kostet EUR 14,80.

 

Für Ihre Interviews steht Sascha Schmidt gern zur Verfügung.

 

 

Über Karriereexperten.com:

Karriereexperten.com (www.karriereexperten.com) ist ein Netzwerk professioneller und erfahrener Job-Coachs und HR-Profis aus allen Regionen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

 

Presseanfragen beantwortet gern:

Maja Skubella unter info@karriereexperten.com und Telefon 040-53052930.

 

 

 

09.07.2012

 

Hamburg. Das Netzwerk von Profis aus dem Bereich Karriere, Beruf, Weiterbildung und HR feiert im Sommer einjähriges Jubiläum. Inzwischen sind rund 90 Karriere- und Bildungsexperten dabei, deren Ziel die gemeinsame Präsentation und der kollegiale Austausch untereinander und in den sozialen Medien wie Twitter, Google+ und Facebook  ist.  

Gegründet wurden die Karriereexperten von der Hamburger Beraterin und Buchautorin Svenja Hofert. Unter den Mitgliedern finden sich neben Hofert andere prominente Buchautoren und VIPs der Karrierebranche wie etwa Angelika Gulder (Autorin des von der Stiftung Warentest ausgezeichneten „Karrierenavigators“, Campus-Verlag) oder Tom Diesbrock (Autor von „Ihr Pferd ist tot?“, Campus).

„Andere Datenbanken sind entweder für jeden zugänglich oder setzen auf eine Auswahl anhand von Kompetenznachweisen. Wir verfolgen einen anderen Ansatz: Ich bin überzeugt, dass professionelle Berater andere Profis anziehen.“  Deshalb ist der Zugang für den kostenlosen  Grundeintrag nur über eine persönliche Einladung und Empfehlung eines anderen Karriereexperten möglich.

Aktuell suchen die Karriereexperten.com Verstärkung in den neuen Bundesländern.

 

Über Karriereexperten.com:

Karriereexperten.com (www.karriereexperten.com) ist ein von der Hamburger Beraterin Svenja Hofert gegründetes Netzwerk.

 

Presseanfragen beantworten gern:

 

Maja Skubella und Karin Drebes unter info@karriereexperten.com und 040-53052930

 

 

 

28.06.2012

Mehr Frauen in den Chefsessel! Ob mit Quote oder ohne, das ist zu schaffen, die Frauen müssen es nur machen. Premium-Karriereexpertin Doris Brenner schreibt darüber bei Monster.de:

http://karriere-journal.monster.de/karriere-planung/aufstieg-management/top-jobs-fuer-frauen-nutzen-sie-die-chance/article.aspx?WT.mc_n=CRMDE099321

28.06.2012

Bildungs-Burger für den kleinen Weiterbildungshunger, Copyright: Fotolia.com Wir haben ein dickes Problem: Obwohl aktuelle Kenntnisse für Fachkräfte immer wichtiger werden, wird Bildung immer weiter privatisiert. Nur das Notwendigste finanziert heute noch der Staat – Kurse, möglichst billig, schnell aufgelegt und gut verdaulich. Mehr:

http://karriereblog.svenja-hofert.de/2012/06/bildungs-burger-ein-belegtes-seminar-und-zwei-kurs-cokes-bitte/

27.06.2012

Mit Herz und Verstand entwickelt Silke Loers Vertriebskonzepte und Social Media Strategien für kleine und mittelständische Unternehmen. Insbesondere berät die Premium-Karriereexpertin Weiterbildungsanbieter und Personalberatungen sowie Einzelunternehmer, die sich eine eigene Organisation erfolgreich aufbauen wollen. Hier ist sie im Interview mit PR-Doktor Kerstin Hoffmann: http://www.prinzip-kostenlos.de/2012/06/20/personliche-kommunikation-zahlt-sich-aus/

28.02.2012

Karrierewissen ist Geheimwissen Pressemeldung Christoph Burger

Studie belegt erschreckende Wissenslücken bei Arbeitnehmern

 

28.02.12.Herrenberg. Arbeitnehmer in Deutschland verfügen über ein erschreckend lückenhaftes Wissen darüber, wie man in Unternehmen erfolgreich Karriere macht. Dies ist das überraschende Ergebnis einer aktuellen Studie des Karriere-Experten Dipl.-Psych. Christoph Burger. Egal ob es um Gehaltsforderungen geht,  um die Beachtung von Hierarchien oder um die Flexibilität bei der Job-Suche – die richtigen Antworten auf wesentliche Karrierefragen kennt der Untersuchung zufolge nur eine schmale Minderheit.

 

Selbst der beste Teilnehmer konnte lediglich 65 Prozent der gestellten Fragen beantworten. Im Durchschnitt waren es gerade mal 41 Prozent. Dabei waren die anonym getesteten Personen fachlich äußerst  kompetent: Zwei von drei hatten Führungserfahrung und knapp die Hälfte brachte einen professionellen Bezug zu Karrierethemen mit – und arbeitete beispielsweise als Jobcoach oder Mitarbeiter einer Personalabteilung.

 Mit insgesamt 40 Fragen klopfte Christoph Burger das Basis-Know-how für die Karriere ab.  Beispielsweise sollten die Befragten beurteilen, ob man in der Regel auf einen Führungsjob vorbereitet wird. Fast alle nahmen an, daran erkenne man ein gutes Unternehmen. Lediglich 13 Prozent lagen richtig: „In der Realität kommt der erste Führungsjob meist deutlich vor der ersten Führungsschulung. Macher ergreifen die sich bietenden Chancen. Wer dagegen erst eine Schulung fordert, bevor er Personalverantwortung übernimmt, wird wohl ewig auf die Karriere warten“, erläutert Burger die Praxis.

Selbst das Verständnis dafür, wie Firmen-Hierarchien funktionieren, fehlt Deutschlands Arbeitnehmern heutzutage. Die klare Mehrzahl der Studienteilnehmer nimmt an,  sie könnten am Chef vorbei Karriere machen.  „Karrierewillige Mitarbeiter sollten sich eher am wahren Nutzen für ihr Unternehmen orientieren als an ihren schlechten Chefs“, hieß es in einer Aussage. Die Mehrheit stimmte idealistisch, aber leider ziemlich naiv zu. Lediglich 8 Prozent lehnten das Übergehen des Chefs – richtigerweise – ab. Laut Burger, der Lehrbeauftragter für Karrierefragen an der Universität Mannheim ist, gilt nach wie vor eine ziemlich klassische Grundbedingung für fast jede Karriere:  „Der Chef hat das letzte Wort, weil er seinen Bereich verantwortet. Das erfordert von den Mitarbeitern keine blinde menschliche Unterordnung, wohl aber ein Verständnis für die Hierarchie.“

 

Eine andere Aussage des Tests war: „Wer mehrmals befördert wird, wird automatisch zum Topverdiener.“ Lediglich 12 Prozent lagen richtig und stimmten zu. Christoph Burger dazu: „Ein Vorgesetzter verdient immer mehr als seine Mitarbeiter. Wer also mehrmals befördert wird, steigert sein Gehalt automatisch sehr deutlich über den Schnitt – das gilt letztlich auch dann, wenn das Startgehalt recht niedrig war.“ Führungsverantwortung und Beförderung zahlen sich aus.

 

Falsch eingeschätzt wurde auch das Thema Ausland. „Auslandsaufenthalte sind in aller Regel ein geeignetes Mittel, um die Karriere zu fördern“, nahmen die meisten an – und lagen damit prompt falsch. „Denn ein Auslandsaufenthalt kann die Karriere durchaus auch hemmen“, meint Burger. „Beispielsweise, wenn er zu lange andauert und es keinen Rückkehrplan gibt.“ Sein Fazit: „Das Wissen über Karrierefragen nimmt man offensichtlich nicht nebenbei mit, etwa während der eigenen Führungspraxis. Es muss gezielt erworben werden.“

 

Die Studie ist Bestandteil der neuesten Buchproduktion Christoph Burgers. Sein Titel „Karriere ohne Schleimspur – Wie Sie Charakter zeigen und trotzdem Erfolg haben“ erscheint am 27.02.2012 im Linde Verlag. Darin zeigt der Experte, der seine Praxis in Herrenberg bei Stuttgart unterhält, zeitgemäße Wege auf, Karriere und Privatleben in Einklang zu bringen.

 

Christoph Burger steht gerne für weitere Auskünfte und Interviews sowie Fachbeiträge zur Verfügung. Gerne stellen wir Ihnen auch die Textbeiträge für eine Online-Klickstrecke oder ein Quiz „Zehn Geheimtipps für die erfolgreiche Karriere“ oder „Die zehn größten Karriere-Irrtümer“ zusammen.

 

Pressekontakt Christoph Burger Mobil: 0160 6415385 Kocherstraße 8/2 71083 Herrenberg Blog: www.christophburger.de E-Mail: cb@christophburger.de Facebook: CharakterZeigen Twitter:  CharakterZeigen

 

22.02.2012

Interview Hamburg. 20.02.12

Das Erfolgsduo: Fachexpertise und Lebenserfahrung

  

Lars Hahn ist Weiterbildungsexperte im Netzwerk Karriereexperten.com. Im Interview erzählt er, was Bewerber über 50 Jahren beachten müssen.

  

Wie gut sind die Chancen von Menschen über 50 oder gar 60 Jahre?

  

Lars Hahn: Die werden immer besser. 50+ ist eines unserer Spezialthemen. Wir haben sehr viele jobsuchende Fach- und Führungskräfte dieser Altersgruppe. Die Erfolge nach Beratung und Weiterbildung sind sehr ermutigend. Erst kürzlich haben wir eine Teilnehmerin einer Weiterbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit verabschiedet, die jetzt mit genau 60 Jahren eine neue Tätigkeit im Bereich der Arbeitssicherheit aufnehmen konnte.

 

 Wo gibt es die besten Möglichkeiten für Bewerber 50+?

 

Lars Hahn: Es gibt viele Tätigkeiten, für die zwingend eine Kombination von Fachexpertise und hoher Lebenserfahrung notwendig ist. Auch Verantwortungsbewusstsein ist für viele Tätigkeiten wichtig. Hier liegt eine Riesenchance für Jobsuchende ab 50 Jahren. Weiterhin werden besonders fachliche Beratungstätigkeiten, z.B. im Qualitätsmanagement, in der Arbeitssicherheit, im Prozessmanagement werden gerne mit erfahrenen Bewerbern besetzt.

 

Und was gilt für Führungskräfte?

 

Lars Hahn: Natürlich sind auch viele Jobs mit Führungsverantwortung älteren Bewerbern vorbehalten. Dabei sollte allerdings die Führungserfahrung bereits vorhanden sein. Aus einer 50jährigen Fachkraft wird schwerlich über Nacht eine Führungskraft. Das muss man realistisch sehen. Die Entwicklung in Richtung Führungskraft sollte spätestens Anfang bis Mitte 40 beginnen.

 Welche Erfahrungen haben Sie in Bezug auf die Jobsuche?

 

Lars Hahn: Menschen über 50 sind besonders auf alternative Strategien der Jobsuche angewiesen, während sie im klassischen schriftlichen Bewerbungsverfahren oft ausgesiebt werden  - auch wenn das Allgemeine Gleichstellungsgesetz dies eigentlich verbietet. Doch der Nachweis ist im Einzelfall sehr schwierig.

 

Was sollten Sie dann denn tun?

  

Lars Hahn: Wichtig sind spezielle Wege der Jobsuche wie Netzwerken über Jobmessen, Fachveranstaltungen, Kongresse für ältere Jobsuchende umso wichtiger. Aber auch virtuelle Netzwerke wie XING können für die 50+-Generation Riesenpotential bieten.

  

Manche Menschen mögen das Netzwerken nicht so…

  

Lars Hahn: Kleiner Tipp für Menschen, die wenig Neigung zum Netzwerken haben: Statt Netzwerkgespräche suchen Sie Möglichkeiten Fachgespräche zu führen. Dazu bieten sich Kongresse und Fachmessen an. Statt unverbindlicher SmallTalk lieber Austausch von fundiertem Fachwissen. Das ist was für Menschen, die eher linkshirnig gepolt sind.

  

Zu Lars Hahn

 

Lars Hahn http://www.karriereexperten.com ist verantwortlich für Beratung und Weiterbildung bei der LVQ in Mülheim an der Ruhr. Die LVQ Weiterbildung gGmbH ist in den Bereichen Weiterbildung, Karriereberatung, Unternehmensberatung, Personalentwicklung sowie Projektmanagement tätig.

  

Über Karriereexperten.com:

 

Karriereexperten.com (www.karriereexperten.com) ist ein einmaliges Netzwerk aus professionellen Job-Coachs unterschiedlicher Disziplinen. Mitglieder sind renommierte Berater, die auf eine langjährige Berufspraxis und teilweise Buchveröffentlichungen zurückblicken.

 

Presseanfragen beantwortet gern:

 

Uta Nommensen unter nommensen@karriereexperten.com und Tel. 0151-21571634

   

Karriereexperten.com Svenja Hofert & Uta Nommensen GbRUta NommensenSchillerstraße 4522767 Hamburg

 Telefon: 040 180 474 24

 E-Mail nommensen@karriereexperten.comWeb:www.karriereexperten.com

 

Mit uns immer auf dem neuesten Stand! Twitter: www.twitter.com/karriereexpertFacebook: http://www.facebook.com/karriereexperten

 

 

 

20.02.2012

Hamburg.15.02.12 Der demografische Wandel schreitet fort. Gleichzeitig arbeiten immer weniger Menschen bis zur Rente bei einem Arbeitgeber – häufigere Wechsel sind die Folge. In Stelleninseraten liegt die maximale Berufserfahrung, die gefordert wird, bei etwa acht Jahren. Was aber, wenn ein Bewerber 20, 30 Jahre Berufspraxis mitbringt – und noch dazu die 50 überschritten hat? Das Karriereexperten.com-Netzwerk hat seine Mitglieder nach den besten Tipps gefragt.

 http://blog.joballee.de/bewerbung-und-jobsuche-mit-viel-berufserfahrung/

20.02.2012

So wie man über kununu.com den passenden Arbeitgeber suchen kann, gibt es ein neues Portal, über welches Business Professional und Job Coach zu einander finden. Karriereexperten.com ist eine neue Anlaufstelle für Personen, die auf der Suche nach dem für sie optimalen Karriereberater sind.

Wie bekomme ich meinen Traumjob? Welcher Beruf passt am besten zu meinen Fähigkeiten? Wie finde ich den besten Mitarbeiter für eine neu zu besetzende Stelle? Beinahe jeder Berufstätige wird mal im Laufe seiner Karriere mit Situationen konfrontiert, bei welcher er sich professionelle Unterstützung wünscht. Ein Job Coach kann aufgrund seiner Expertise rasch helfen, scheinbar unlösbare Probleme zu klären. Doch welcher Karriereberater passt am besten zu den jeweiligen Anforderungen?

http://blog.kununu.com/2012/01/neues-karriereportal-online-karriereexperten-com-hilft-bei-der-suche-nach-dem-richtigen-job-coach/

20.02.2012

Der demografische Wandel schreitet fort. Gleichzeitig arbeiten immer weniger Menschen bis zur Rente bei einem Arbeitgeber – häufigere Wechsel sind die Folge. In Stelleninseraten liegt die maximale Berufserfahrung, die gefordert wird, bei etwa acht Jahren. Was aber, wenn ein Bewerber 20, 30 Jahre Berufspraxis mitbringt – und noch dazu die 50 überschritten hat? Das Karriereexperten.com-Netzwerk hat seine Mitglieder nach den besten Tipps gefragt:

http://www.unternehmer.de/management-people-skills/129776-ue50-so-nutzen-sie-als-bewerber-ihre-chancen-richtig

 

15.02.2012

 Bewerbung und Jobsuche mit viel Berufserfahrung  Pressemeldung

Beste Chancen für 50+

 

Hamburg.15.02.12 Der demografische Wandel schreitet fort. Gleichzeitig arbeiten immer weniger Menschen bis zur Rente bei einem Arbeitgeber – häufigere Wechsel sind die Folge. In Stelleninseraten liegt die maximale Berufserfahrung, die gefordert wird, bei etwa acht Jahren. Was aber, wenn ein Bewerber 20, 30 Jahre Berufspraxis mitbringt – und noch dazu die 50 überschritten hat? Das Karriereexperten.com-Netzwerk hat seine Mitglieder nach den besten Tipps gefragt.

 

Monika Garmisch ist 53 Jahre alt. Die Informatikerin hat eine zehnjährige Pause für die Kindererziehung eingelegt. Nun möchte sie wieder voll in den Beruf einsteigen. Sie hat also gleich zwei Schwierigkeiten zu überwinden: Über 50 zu sein und dann auch noch Wiedereinsteigerin. Ihr Coach rät ihr, zunächst bei den beiden früheren Arbeitgebern anzurufen. Die Strategie geht sofort auf. Schon der zuerst angerufene Arbeitgeber erinnert sich sofort und macht Monika ein Angebot. Er finanziert auch eine Weiterbildung, die ihre veralteten Kenntnisse auf den neuesten Stand bringt.

 

Kontakte als Wettbewerbsvorteil

Das Beispiel zeigt den richtigen Weg für Bewerber mit 50 plus. „Wer auf eine positive, gemeinsame Zusammenarbeit in der Vergangenheit blicken kann, wird bei einer möglichen Stellenbesetzung gerne auf Bewährtes zurückgreifen“, sagt Karriereexpertin Doris Brenner. Die Strategie mit den höchsten Erfolgsaussichten für Bewerber mit 50+ ist und bleibt der Weg über Kontakte und Netzwerke, so die Bestsellerautorin.  Dies gelte selbst dann, wenn der Lebenslauf – wie im Beispiel von Monika Garmisch – Lücken aufweise. Brenner: „Die Mehrzahl der älteren Bewerber ist sich dieses Wettbewerbsvorteils jedoch nicht bewusst.“ Hier gilt es für Bewerber nachzudenken, am besten gemeinsam mit einem erfahrenen Berater, der die Relevanz von Erfahrungen einordnen kann. Brenner: „Wer bereits 20 oder 30 Jahre Berufserfahrung besitzt, hat im Laufe dieser Zeit eine Vielzahl von beruflichen Kontakten knüpfen können. Diese Kontakte gilt es sich nun ins Gedächtnis zurück zu rufen und aktiv aufzugreifen.“ Soziale Netzwerke wie Xing oder LinkedIn  bieten unzählige Möglichkeiten, wieder auf Menschen zu stoßen, mit denen man schon zusammengearbeitet hat. Brenner empfiehlt im ersten Schritt darüber nachzudenken, wo eigentlich der frühere Chef, die damalige Ansprechpartnerin beim Kunden oder die Studienkollegen aus der Weiterbildung heute tätig ist – und eine nette Kontaktanfrage zu schicken.

 

Gutes Selbstmarketing als Erfolgshelfer

 

„Der Fachkräftemangel und auch der Mangel an erfahrenen Führungskräften ist ein großes Thema“, weiß Dr. Jürgen Nebel, Outplacement-und Karriereberater aus Wiesbaden. Führungskräfte gehen statistisch später in den Ruhestand als der Durchschnitt. „Eine Führungskraft im Alter von 50 Jahren hat durchaus noch 15 Jahre und mehr Schaffenszeit vor sich“, betont Nebel.  Das berge viele Chancen für Ältere, die in den letzten Jahren oft als unvermittelbar galten.  Es komme für die 50+Bewerber auf die richtige Strategie zur Selbstvermarktung an: Jeder Bewerber sollte sich fragen, wonach ein Unternehmen einen Mitarbeiter auswählt.

 

Zahlen, Daten, Fakten:

 

Die Antwort ist einfach: In erster Linie danach, was dieser bisher bewegt und erreicht hat, welchen Nutzen er für vorherige Arbeitgeber gestiftet hat und für das eigene Unternehmen bringen kann. Es gehe, so Nebel, um konkrete Erfolge bei den harten Fakten: Kosten gesenkt, Umsätze erhöht, Gewinne gesteigert oder andere messbare Vorteile, die eben diesen Zielen dienen. Insbesondere Führungskräfte um die 50 haben eine Menge an Erfolgen und Nutzen zu bieten. Das gilt es schwarz auf weiß darzustellen, also nachzuweisen, zum Beispiel in einer Rubrik „Beiträge zum Geschäftserfolg“ oder einer „Leistungsbilanz“.

 

Ein weiteres wichtiges Erfolgskriterium für die Bewerbung der um die 50Jährigen sei die Bearbeitung des richtigen Marktes, so Jürgen Nebel. Circa 80 Prozent der offenen Stellen werden besetzt, ohne jemals öffentlich ausgeschrieben zu sein, insbesondere bei Führungspositionen. Diese „verdeckten Stellen“ werden durch eine professionelle Initiativbewerbung - die sogenannte Zielgruppenkurzbewerbung - entdeckt und für die eigene Karriere genutzt. „Diese Initiativbewerbung sollte die wesentlichen Stärken, Erfahrungen und insbesondere Erfolge der Führungskraft darstellen“, empfiehlt Nebel.

 

50+ als Bereicherung für das Team

Doch auch bei einer normalen Bewerbung auf dem offenen Stellenmarkt sind die Aussichten sehr viel besser geworden, stellt der Experte Heiko Hoeppener fest. „Der Input von älteren Mitarbeitern wird oft als außerordentlich wertvoll und gewinnbringend erachtet, insbesondere im Bereich der Personalentwicklung von jüngeren Kollegen“, so Hoeppener, der mit seinem Unternehmen PI Company GmbH Online-Assessments durchführt. Diese ermitteln die Passgenauigkeit persönlicher Kompetenzen und benötigter Fähigkeiten mit dem Anforderungsprofil einer Stelle, die vom Alter des Kandidaten unabhängig sind.

 

Kenntnisse müssen auf dem neuesten Stand sein

 

Trotz all dieser Chancen muss aber auch der Bewerber mit über 50 sein eigenes Bewerberprofil kritisch reflektieren. Einmal gelernt ist gelernt – dieser Satz gilt schon lange nicht mehr. Heute ist lebenslanges Lernen an der Tagesordnung. Ein Plus für diejenigen Mitarbeiter, die dazu bereit sind. „Ältere Mitarbeiter übernehmen mehr Eigenverantwortung für die fortlaufende Qualifizierung und Weiterbildung während des gesamten Erwerbslebens, um die Arbeitsfähigkeit zu halten  und Einsatzfähigkeit zu steigern“, resümiert Martina Bandoly aus Berlin. Auch Unternehmen erkennen die Relevanz einer permanenten Weiterentwicklung und fördern diese mehr.

Sie benötigen Fall- und Erfolgsbeispiele und haben Rückfragen? Als Interviewpartner stehen diese Karriereexperten gerne bereit:

 

Karriereberaterin Doris Brenner aus Rödermark: http://www.karriereexperten.com/ Dr. Jürgen Nebel von der Nebel Karriereberatung in Wiesbaden: http://www.karriereexperten.com/ Martina Bandoly, Karriereberaterin aus Berlin: http://www.karriereexperten.com/ Experte für Online-Assessments: PI Company Heiko Hoeppener: http://www.karriereexperten.com/ Lars Hahn, Experte für Wiedereinstiegstrategien und Weiterbildung von der LVQ Weiterbildung gGmbH in Mülheim an der Ruhr: http://www.karriereexperten.com/ 

 

 

Folgende Bücher unserer Karriereexperten passen zum Thema:Ursula Thieme: Bewerbung ab 40.   Orell Füssli 2005: http://www.karriereexperten.com

 

Über die Karriereexperten.com:Karriereexperten.com (www.karriereexperten.com) ist ein einmaliges Netzwerk aus professionellen Job-Coachs unterschiedlicher Disziplinen. Mitglieder sind renommierte Berater, die auf eine langjährige Berufspraxis und teilweise Buchveröffentlichungen zurückblicken.

 

Presseanfragen beantwortet:Uta Nommensen unter info@karriereexperten.com und Tel. 040 180 474 24 / 0151-21571634

 

Karriereexperten.com Svenja Hofert & Uta Nommensen GbRUta NommensenSchillerstraße 4522767 Hamburg

Telefon: 040 180 474 24E-Mail nommensen@karriereexperten.comWeb:  www.karriereexperten.comMit uns immer auf dem neuesten Stand! Twitter: www.twitter.com/karriereexpert Facebook: http://www.facebook.com/karriereexperten 

14.02.2012

 

Ohne Abschluss an einer Top-Uni geht später im Job karrieretechnisch gar nichts – vor allem im Studienfach BWL. Stimmt das? UNICUM hat bei Personalverantwortlichen, Beratern und an Hochschulen nachgefragt.

http://www.unicum.de/abi-und-dann/beruf-oder-studium/studium/studieren-an-einer-top-universitaet-grosser-name-grosse-karriere/

26.01.2012

Auf dem Arbeitsmarkt und in der Weiterbildung werden sich 2012 neue Entwicklungen abzeichnen oder bereits eingeleitete Trends verstärken. Was die Profis von "Karriereexperten.com" für das kommende Jahr erwarten, lesen sie hier:

 http://www.bz-berlin.de/ratgeber/berufbildung/nie-war-das-internet-wichtiger-article1372184.html

23.01.2012

Was sind die Karriere-Themen 2012? Karriereexperte Raoul Wintjes gibt einen Ausblick auf das, was nach dem Burn-Out kommt.

2011 war das Jahr des Burnouts. Was kann es danach noch geben?

Raoul Wintjes: Das Massen-Phänomen “Burn-Out” wird langsam entmystifiziert. Ein bewussterer Umgang mit den eigenen Ressourcen wird gesellschaftsfähig. Chefs achten mehr darauf, wie ihre Mitarbeiter arbeiten. Die Bedeutung der Präsenzkultur nimmt ab. Gleichzeitig handeln gerade junge Jobsuchende immer mehr Vorteile für sich aus: Extraleistungen wie 60 Tage Urlaub oder 30 Tage Urlaub am Stück sind für gefragte Mitarbeiter durchaus denkbar.

http://www.unternehmer.de/management-people-skills/128517-was-sind-die-karriere-themen-2012

17.01.2012

http://www.careerbuilder.de/blog/2012/01/17/die-besten-tipps-fuer-das-jahresgespraech/

 

Wir sind am Anfang eines neuen Jahres und in vielen Unternehmen stehen nun Jahresgespräche an. Bei vielen Angestellten schleicht sich beim Gedanken daran ein mulmiges Gefühl ein. Sie sind diesem Gespräch aber keinesfalls schutzlos ausgeliefert. Wenn Sie sich ausgiebig vorbereiten und selbstbewusst ins Jahresgespräch gehen, steht einem positiven Verlauf nichts mehr im Wege. „Eine gute Vorbereitung gepaart mit einer positiven und aktiven Gesprächshaltung ist die beste Garantie für ein erfolgreiches Jahresgespräch“, sagt der Karrierecoach Kurt Schaffner.

Wichtig ist auch, dass Sie eine positive innere Einstellung einnehmen und die Chancen in diesem Gespräch sehen. „Nutzen Sie das Jahresgespräch als Chance, Werbung für sich selbst zu machen“, sagt die Karriereberaterin Bettina Sturm. „Sie sind kein Bittsteller, sondern Sie sprechen mit Ihrem Chef auf derselben Augenhöhe.“

Hier sind einige Themen, die sich bei der Vorbereitung und während des Gesprächsverlaufs als hilfreich erweisen können.

Langfristig vorbereitenDie Vorbereitung auf das Jahresgespräch beginnt nicht erst kurz vor dem Termin, sondern findet bereits das ganze Jahr über statt. „Als Mitarbeiter sollten Sie sich überlegen, was Sie im vergangenen Jahr geleistet haben“, sagt die Bewerbungsberaterin Anja Schmitt. „Fragen Sie sich, was Ihnen in den letzten Monaten gut gelungen ist und wo Sie selbst Optimierungsbedarf sehen.“ Es wäre ungünstig, wenn Sie kurz vor dem Termin merken, dass Sie gar nicht mehr genau wissen, was Sie gemacht haben. „Um sich auf Tatsachen, Zahlen, Daten und Fakten beziehen zu können, beginnt für den Mitarbeiter die Vorbereitung in der Zeit zwischen den Jahresgesprächen“, meint Kurt Schaffner dazu.

Sammeln Sie konkrete BeweiseUm Argumente für Ihre guten Leistungen zu untermauern, sammeln Sie das ganze Jahr über Belege für Ihre Erfolge. „Werden Sie konkret und fassen Sie Ihre Leistungen schriftlich in einer Erfolgsbilanz mit Inhalt und Kennzahlen zusammen“, sagt Bettina Sturm. „Zahlen, Daten und Fakten bieten dem Mitarbeiter eine fundierte Grundlage, um Erfolge nachweisbar darzustellen und Einwänden mit stichhaltigen Argumenten begegnen zu können“, sagt Kurt Schaffner.

Wie schätzen Sie sich selbst ein?Eine Selbsteinschätzung ist ebenfalls Bestandteil einer gründlichen Vorbereitung. „Bewerten Sie Ihre erzielten Arbeitsergebnisse und Ihre Leistung anhand der Leistungskriterien selbst und machen Sie sich so mögliche Fehler und ihre künftige Vermeidung bewusst“, so Kurt Schaffner. Um herauszufinden, wie man sich selbst sieht, rät Anja Schmitt sich selbst Fragen zu stellen: „Wo bin ich schon gut und kann noch besser werden? Womit bin ich nicht zufrieden und möchte es verändern?

Ein Blick zurück ins letzte JahrWenn Sie das letzte Jahr noch einmal vor dem inneren Auge Revue passieren lassen, erhalten Sie Ideen für mögliche Gesprächsthemen. Kurt Schaffner rät einen Rückblick und eine Analyse des Istzustandes: Mit welchen Ergebnissen sind Sie am meisten zufrieden, mit welchen am wenigsten, in welchem Bereich können Sie sich verbessern und welche Faktoren hemmen oder fördern Sie im Arbeitsumfeld – wie Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitsorganisation und Arbeitsmittel.

Was wollen Sie dieses Jahr erreichen?Für die gemeinsame Zielvereinbarung sollten Sie sich schon vorher mit der Frage beschäftigt haben, was Sie überhaupt erreichen wollen. „Um zu einer gemeinsamen Zielvereinbarung zu kommen, sollte ich mich als Mitarbeiter mit der Frage beschäftigen, was ich im Folgejahr erreichen möchte“, sagt Anja Schmitt. „Fragen Sie sich, welche neuen Aufgaben Sie übernehmen möchten und wie Sie sich darauf vorbereiten?“ Legen Sie dann im Gespräch dar, was Sie wollen.

Eigene Ziele vorschlagenZeigen Sie Interesse und Eigeninitiative, indem Sie eigene Ideen für mögliche Ziele einbringen. „Mitarbeiterziele leiten sich in der Regel aus Abteilungs- und Unternehmenszielen ab“, sagt Anja Schmitt. „Sie können fachliche Ziele vorschlagen, zum Beispiel möchten Sie Ihre Englischkenntnisse verbessern. Es gibt auch Entwicklungsziele, wenn Sie beispielsweise Abteilungsleiter werden möchten, oder aber Kooperationsziele, das heißt etwa Sie möchten besser mit einem Abteilungsbereich zusammenarbeiten. Dann gibt es noch persönlich-berufliche Ziele, wenn sie zum Beispiel eine Ausbildung zum Bilanzbuchhalter anstreben.“

Bei der Zielformulierung sollten Sie verschiedene Aspekte bedenken, wie Kurt Schaffner betont: „Beachten Sie, was genau erreicht werden soll, wie das Ergebnis konkret aussieht, wie die Zielerreichung gemessen werden kann, wie hoch die Herausforderung ist, wie realisierbar die Zielerreichung unter den gegebenen Umständen in der verfügbaren Zeit ist, wie sich die Ziele mit anderen Zielen koordinieren lassen, wie die Termine der Zielerreichung zu legen sind und welche Meilensteine als Zwischenkontrolle auf dem Weg zur Zielerreichung festzulegen sind.“

Wenn ein Ziel unerreichbar wurdeWenn sich im Laufe des Jahres abzeichnet, dass ein zuvor festgelegtes Ziel nicht mehr erreichbar ist, sollten Sie nicht bis zum Jahresgespräch warten um dies anzusprechen. „Gehen Sie proaktiv auf den Chef zu und sprechen Sie diesen Aspekt an, um eine einvernehmliche Klärung zu finden“, sagt Bettina Sturm. Häufig ist ein Ziel auch durch äußere Rahmenbedingungen nicht mehr so zu erreichen, wie es festgelegt wurde. „In solchen Fällen können Sie im Gespräch sachlich mit Zahlen, Daten und Fakten argumentieren, warum das Ziel nicht erreichbar war“, sagt Anja Schmitt. „Bieten Sie anschließend an, das Ziel erneut zu formulieren und vereinbaren Sie ein Risikomanagement oder bitten Sie den Vorgesetzten um ein ‚Meilensteingespräch‘, falls sich die Rahmenbedingungen erneut verändern.“

Bei Kritik immer sachlich bleibenWenn der Chef Sie im Gespräch kritisiert, ist das zwar unangenehm, kommt aber häufig nicht ganz unerwartet. „In vielen Fällen ist dem Mitarbeiter das Problem bekannt, bevor der Vorgesetzte die Kritik ihm gegenüber äußert“, sagt Kurt Schaffner. Aber wie reagiert man in dem Moment am besten? Anja Schmitt empfiehlt: „Hören Sie zunächst genau zu, fragen Sie nach und bitten Sie um Beispiele um die Kritik zu verstehen. Beziehen Sie die Kritik nicht auf sich als Person, sondern darauf, dass eine Ihrer Handlungen verbesserungsfähig ist.“ Bettina Sturm rät Angestellten, Kritikfähigkeit und Lernbereitschaft zu demonstrieren. „Bleiben Sie sachlich und reagieren Sie nicht mit Drohungen oder Trotz. Wenn es nicht zur Einigung kommt, machen Sie den Vorschlag, dass beide Seiten den Kritikpunkt über die nächsten drei Monate beobachten und sich dann wieder zusammensetzen.“

Geben Sie dem Chef FeedbackAuch Sie als Mitarbeiter haben im Jahresgespräch die Gelegenheit, Ihrem Chef Rückmeldung zu geben. Konzentrieren Sie sich dabei auf die Zusammenarbeit. „Überlegen Sie sich zuvor, was Sie vom Unternehmen und Ihrem Chef brauchen, damit Sie Ihre Ziele erfüllen können, vielleicht mehr Freiraum oder mehr Feedback?“, sagt Bettina Sturm. Jetzt ist auch der Zeitpunkt, Änderungsvorschläge zu machen. „Überlegen Sie sich dazu, welche Änderungswünsche Sie hinsichtlich der Zusammenarbeit haben und sprechen Sie Verbesserungsmöglichkeiten an, am besten indem Sie konkrete Maßnahmen vorschlagen“, meint Kurt Schaffner.

Bei Problemen mit dem ChefWenn Sie Ihrem Chef einen Kritikpunkt vermitteln wollen, ist auch dafür im Jahresgespräch Gelegenheit. Anja Schmitt rät zu folgender Strategie:1. Teilen Sie dem Vorgesetzten mit, was Sie in der Zusammenarbeit schätzen, z.B. „Ich schätze in unserer Zusammenarbeit sehr, dass Sie mich vor Entscheidungen  um meine Meinung bitten.“2. Schildern Sie einen konkreten Fall, in dem das Problem auftrat, z.B. „Es ist in letzter Zeit häufig vorgekommen, dass Sie mich am Telefon fragen, ob die Unterlagen rechtzeitig verschickt worden seien.“3. Drücken Sie die Wirkung in einer Ich-Botschaft aus: „Ich habe mich darüber geärgert, weil ich mich sehr kontrolliert fühle.“4. Formulieren Sie eine Bitte oder einen Wunsch zum veränderten Verhalten: „Bitte vertrauen Sie mir. Wenn ich es einmal nicht rechtzeitig schaffen sollte, erhalten Sie sofort eine Information, damit Sie auf Kundenbeschwerden reagieren können.“

13.01.2012

Die Arbeitswelt bleibt zweigeteilt: Auf der einen Seite die hoch qualifizierten Fachkräfte mit hohen und weiter stark steigenden Gehältern, auf der anderen Seite die Geringqualifizierten, aber auch weniger gefragte Akademiker mit niedrigen Löhnen. Mehr und mehr zeigt sich: Fachkraft ist nicht gleich Fachkraft. "Gefragt sind vor allem Kräfte aus dem IT- und ingenieurnahen Umfeld, die zu ihrer inhaltlichen Spezifikation noch Methodenwissen und kommunikative Fähigkeiten mitbringen", so Karriere- und Weiterbildungsexperte Lars Hahn aus Essen.

 

http://www.computerwoche.de/karriere/karriere-gehalt/2502515/

 

11.01.2012

http://www.projektwerk.com/de/blog/freelance/allgemein/2012-kommt-nach-dem-burnout-die-abschaffung-der-prasenzkultur.html

„Fit wird neu definiert“

 

 

Was werden die Karriere-Themen 2012? Karriereexperte Raoul Wintjes gibt einen Ausblick auf das, was nach dem Burnout kommt.

 

 

2011 war das Jahr des Burnouts. Was kann es danach noch geben?Das Massen-Phänomen "Burn-Out" wird langsam entmystifiziert. Ein bewussterer Umgang mit den eigenen Ressourcen wird gesellschaftsfähig. Chefs achten mehr darauf, wie ihre Mitarbeiter arbeiten. Die Bedeutung der Präsenzkultur nimmt ab. Gleichzeitig handeln gerade junge Jobsuchende immer mehr Vorteile für sich aus: Extraleistungen wie 60 Tage Urlaub oder 30 Tage Urlaub am Stück  sind für gefragte Mitarbeiter durchaus denkbar.

 

Was heißt das für die Manager?Der Ruf nach sozial kompetenten, teamfähigen und Mitarbeiter orientierten Managern wird in 2012 noch lauter. Viele Führungskräfte sind darauf unzureichend vorbereitet. Sie rechnen auch nicht damit, dass Mitarbeiter zunehmend Forderungen stellen. Was die Firmenspitze fordert, ist bei den Managern teils noch nicht angekommen. Hier besteht erheblicher Schulungsbedarf.

 

Sie sprechen vom demografischen Wandel. Welche Folgen hat dieser noch?Die Unternehmen müssen sich öffnen, das bezieht sich nicht nur auf den Abbau der Präsenzkultur. Sie müssen sich auch neu aufstellen, um überhaupt gute Fachkräfte zu gewinnen. Jeder muss sich klar sein: Familienfreundlichere Rahmenbedingungen erschließen inländische Arbeitsmarktreserven, da die gezielte Zuwanderung auf niedrigem Niveau stagniert und Fachkräfte weiterhin fehlen. So hat sich etwa schnell herausgestellt, dass die Öffnung des deutschen Marktes für osteuropäische Kräfte im Mai 2011 kaum zu dem teils erwünschten, teils befürchteten Zustrom geführt hat. Die deutsche Wirtschaft ist auf die inländischen Arbeitnehmer angewiesen.

 

Auf welche Branchen wird sich das besonders beziehen?Natürlich vor allem auf die, die den Mangel am deutlichsten spüren. High Tech mit Fokus auf Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Effizienz (z.B. Antriebstechnik) sowie Medizintechnik sind Wachstumstreiber.

 

Gibt es weitere 2012 gefragte Branchen?Anforderungen an eine stabile psychosoziale Gesundheit, siehe Burn-Out, treiben Branchen wie Gesundheit und hier speziell Natural Food oder auch Yoga voran. In diesen Branchen lässt sich vielleicht noch nicht so viel Geld verdienen, aber sie werden weiter boomen und auf dem Arbeitsmarkt eine starke Rolle spielen.

 

Welche Themen kommen?Der Renner dürfte weiterhin Corporate Social Responsibility sein sowie auch ökosoziale Bilanzierung und gerechte globale Arbeitsteilung. Das sind die Herausforderungen, denen sich Unternehmen stellen müssen, die 2012 und darüber hinaus erfolgreich sein wollen. Survival of the fittest - ja - aber fit wird neu definiert.

 

Wirkt sich der Trend zum umworbenen Bewerber auch auf Bewerbungen selbst aus?Bewerbungen werden 2012 informeller, frischer und frecher und vielleicht gerade deshalb qualitativ nicht deutlich besser. Die Webcam wird zu einem wichtigeren Tool im Bewerbungsprozess, in dem vermehrt Skype und andere Videoformate wie z.B. viasto.de eine Rolle spielen. Der erste Schritt im Auswahlprozess ist somit immer seltener das Vorstellungsgespräch vor Ort, sondern immer häufiger ein Skype- oder Telefoninterview. Erst danach wird entschieden, ob es persönlich weitergeht.

 

Was machen Mitarbeiter, die intern, zum Beispiel mit ihrer Work-Life-Balance nicht zufrieden sind, weil sich ihre Unternehmen nicht schnell genug wandeln?Am Arbeitsmarkt nehmen selbständige Tätigkeiten weiterhin zu. Trotz Kürzungen beim Gründungszuschuss wird es mehr Freiberufler geben, zum Beispiel in der IT. Die Flexibilität, in wechselnden Projekten zu arbeiten, schätzen einige sehr.

 

 

 

 

 

 

10.01.2012

http://www.cio.de/karriere/2299266/

Den Trend zu bunten und grafischen Lebensläufen sehen Karriere-Experten kritisch. Führungskräfte belegten ihre Eignung weiterhin am besten mit Zahlen und Fakten.

"Karriere 2012 wird unter dem Eindruck von sich immer rascheren gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Veränderungen stehen", sagt Karriere- und Weiterbildungsberater Lars Hahn aus Essen. Auch deshalb würden seiner Meinung nach immer mehr Berufstätige in bis dahin vermeintlich sicheren Jobs ihren Berufsweg und den Sinn dahinter hinterfragen. "Sinnfrage, Erfüllung und Freude bei der Arbeit werden paradoxerweise durch mehr Unsicherheit von größerer Bedeutung werden", so der Experte. Er und seine Kollegen aus dem Coach- und BeraternetzwerkKarriereexperten.com haben Karriere-Trends für das Jahr 2012 zusammengestellt.

1. Kommunikationsstarke ITler mit Methodenwissen sind gefragt. Mehr und mehr zeigt sich auf dem Arbeitsmarkt, dass Fachkraft nicht gleich Fachkraft ist. "Gefragt sind vor allem Kräfte aus dem IT- und ingenieurnahen Umfeld, die zu ihrer inhaltlichen Spezifikation noch Methodenwissen und kommunikative Fähigkeiten mitbringen", so Lars Hahn.

2. Wer 2012 den Arbeitgeber wechseln möchte, findet sich immer häufiger in einem Online-Verfahren wieder. Die Karriereexperten glauben, dass sich dasVorstellungsgespräch über Skype langsam durchsetzt. "Die Webcam wird zu einem wichtigen Tool im Bewerbungsprozess, in dem vermehrt Skype und andere Formate eine Rolle spielen", sagt Karriere- und Personalberater Raoul Wintjes aus Berlin.

3. Die Karriereexperten beobachten nicht nur eine Veränderung beim Bewerbungsprozess, sondern auch bei der Bewerbung selbst. Dort sehen sie einen Trend hin zum Bunteren und Grafischeren, etwa Lebensläufe, die wie eine Infografik gestaltet werden. "Bewerbungen werden in 2012 informeller, frischer und frecher und vielleicht gerade deshalb qualitativ nicht besser", warnt Raoul Wintjes. Bewerbungen müssten die Informationen enthalten, die Entscheider brauchen, und mit Infografiken sei das nur teilweise möglich. Führungskräften rät er, ihre Leistungen weiterhin möglichst an Zahlen und Fakten orientiert darzulegen.

4. Dass viele Unternehmen schon jetzt in bestimmten Bereichen nach Fachkräften suchen, birgt Chancen für Angestellte. Denn sie können ihre Karriereziele deutlich aktiver und selbstbewusster verfolgen als in wirtschaftlich schlechten Zeiten.

Facebook bedeutungslos für Manager-Bewerbungen

5. Ein wichtiger Soft Skill für Führungspositionen soll im kommenden Jahr nach Meinung der Karriereexperten die nonverbale Sensibilität ein. Wer als Bewerber Sensibilität bei Körpersprache und Stimmeinsatz mitbringt, sollte anhand dieses Wissens andere besser einschätzen können und selbst in der Lage sein, gezielt Signale zu senden. "Die sozialen Kompetenzen stehen auf der Wunschliste für den perfekten Kandidaten im nächsten Jahr genauso im Vordergrund, wie das für die Position erforderliche Fachwissen", sagt Bewerbungsberaterin Carmen Dreyer aus Rülzheim bei Karlsruhe.

6. Wer sich beruflich weiterentwickeln möchte, bekommt dazu immer mehr Möglichkeiten. Neben Führungslaufbahnen etablieren sich zunehmend Experten-, Spezialisten- und Projektlaufbahnen. Die Karriereexperten sehendas mittlere Management als zentralen Baustein des Unternehmens-Erfolges. "Somit ist das mittlere Management ein Karriereziel und nicht nur die Zwischenstufe zum Topmanagement", sagt Karriereexpertin Martina Bandoly aus Berlin.

7. Social-Media-Bewerbungen spielen für Berufserfahrene auch 2012 keine Rolle, glauben die Karriereexperten. "Für weiterführende Karrieren bleibenFacebook & Co. bedeutungslos", sagt Karriereberaterin Ursula Thieme aus Großhansdorf bei Hamburg. Die richtig interessanten Job-Verhandlungen werden ihrer Meinung nach über persönliche Kontakte oder Headhunterangebahnt und offline geschlossen.

Die Karriere-Trends für das Jahr 2012 stammen von Karriereexperten.com, einem Netzwerk von Coaches und Beratern mit Schwerpunkt Karriere und Weiterentwicklung.