Presse

Hier finden Sie Pressemeldungen von Karriereexperten.com

08.11.2011

Neuer Trend Telefoninterview

Schnell durchleuchtet

Pressemeldung.Hamburg. 8.11.2011 Immer häufiger finden Bewerbungsgespräche erst einmal telefonisch statt. Unternehmen wollen damit die Personalauswahl effizienter gestalten und Kosten sparen. Bei den telefonischen Gesprächen gäbe es unterschiedliche Zielrichtungen, sagen Karriereexperten. „Manche wollen einfach nur sichergehen, dass ein Bewerber auch bereit wäre umzuziehen. Oder dass die Gehaltsvorstellungen bekannt sind, bevor sie zu einem persönlichen Gespräch einladen und die Kosten übernehmen“, sagt die Karriereberaterin Doris Brenner, Autorin des Buchs „DUDEN. Telefoninterviews“.

 

Es gäbe aber auch immer häufiger so genannte strukturierte Interviews, die Teil eines mehrere Stufen umfassenden Auswahlprozesses seien. Bewerber werden mit einem vom Unternehmen vorbereiteten, einheitlichen Leitfaden befragt, am anderen Ende macht sich der Gesprächspartner Notizen oder kreuzt etwas an.

 

„Ich stelle fest, dass mehr und mehr externe Dienstleister in anderen Teilen der Europas diese Aufgaben für große Unternehmen übernehmen“, sagt die Bewerbungsberaterin Carmen Dreyer. Der Bewerber ist so gar nicht mit den Firmenvertretern selbst konfrontiert, sondern mit einem Personal, das anhand von Firmenkriterien vorsortiert. Die Fragen sind dabei entweder vorrangig auf die Persönlichkeit oder auf das fachliche Profil ausgerichtet. Zunehmend lassen Arbeitgeber verschiedene telefonische Gespräche führen, zum Beispiel auch mit Vertretern aus dem späteren Kollegenteam.

 

Für die Bewerber ist ein telefonisches Interview oft ungewohnt, weil sie selten direktes Feedback auf ihre Antworten erhalten und die Reaktionen des Gesprächspartners nicht sehen. Die Bewerbungsberaterin Carmen Dreyer rät: „Führen Sie diese Gespräche nicht spontan, sondern vereinbaren Sie einen Termin.“ Man könne sich auf solche Gespräche vorbereiten, in dem sich der Bewerber bei der Terminvereinbarung nach der Art des Gesprächs erkundige. „Welche Rolle spielt dieses Gespräch in Ihrem Auswahlprozess?“ ist eine legitime Frage. Ebenso wie: „Dient dieses Gespräch der Überprüfung fachlicher oder persönlicher Kompetenzen?“

 

Tipps der Karriereexperten.com:

 

 

•  Bereiten Sie sich auf Fragen zum Lebenslauf, zu den persönlichen Leistungen und den Stärken und Schwächen vor.

•  Am Telefon ist es wichtig, unmissverständlich zu sprechen. Antworten Sie deshalb präzise und genau.

•  Sprechen Sie langsam und deutlich.

•  Nutzen Sie möglichst konkrete Beispiele.

•  Lenken Sie den Blick auf relevante Erfahrungen anstatt Ihren Lebenslauf exakt wiederzugeben.

•  Fragen Sie zurück, wenn Sie etwas nicht verstanden haben.

•  Machen Sie sich direkt nach dem Gespräch Notizen über das, was Sie zu welcher Frage gesagt  haben, da es möglich ist, dass in einem weiteren Gespräch darauf Bezug genommen wird.

 

Für Interviews stehen als Karriereexperten gern bereit:

Doris Brenner (Hessen): http://www.karriereexperten.com/mitglieder/coachdatenbank/

doris-brenner/personalentwicklung-training-coaching

Carmen Dreyer (Rheinland-Pfalz): http://www.karriereexperten.com/mitglieder/coachdatenbank/

carmen-dreyer/bewerberberatung-deutschlandweit

Bärbel Bendig (Berlin): http://www.karriereexperten.com/mitglieder/b%C3%A4rbel-bendig

31.10.2011

Das Vorstellungsgespräch ist eine wichtige Station im Bewerbungsprozess, denn es entscheidet häufig darüber, ob ein Kandidat ins Unternehmen passt und den Job bekommt. Bewerber wollen dann natürlich glänzen und sich von ihrer besten Seite präsentieren, um den potenziell neuen Arbeitgeber von sich zu überzeugen. Häufig kommt dann aber die Frage nach den Schwächen – mal direkt und mal eher durch die Hintertür. Was sagt man als Bewerber jetzt am besten und was sollte man auf gar keinen Fall sagen? Wir haben die Profis aus dem Netzwerk KarriereExperten.com befragt.

http://www.careerbuilder.de/blog/2011/10/31/die-frage-nach-den-schwaechen-im-vorstellungsgespraech/ 

 

20.10.2011

Kooperation der Karriereexperten mit Monster

 

Hamburg.  Das bundesweite Netzwerk der Karriereexperten, Karriereexperten.com, kooperiert ab sofort mit dem Online-Stellenmarkt Monster aus Eschborn. Alle Karriereexperten aus dem Portal, die bei Monster im Expertenforum tätig sind, werden oder waren, bekommen einen speziellen Experten-Button zur gegenseitigen Verlinkung.

 

Aktuell stehen im Monster-Foren die Karriereexperten Doris Brenner, Autorin des Buchs „Duden Praxis Kompakt Telefoninterviews für Fragen und Antworten von Bewerbern bereit sowie Tom Diesbrock, der gerade „Hermann. Vom klugen Umgang mit dem inneren Kritiker“ herausgebracht hat. Er beatwortet bei Monster Fragen zur beruflichen Orientierung.

 

„Wir haben uns für die Kooperation mit Monster entschieden, weil dieses Portal aus unserer Sicht perfekt mit den neuen Medien und dem Internet umgeht und deswegen gut zu uns passt“, sagt die Vertriebsverantwortliche der Karriereexperten, Silke Loers.

 

Die Foren:

http://forum.monster.de/n/forumIndex.aspx?webtag=mstDEexpertenz

http://forum.monster.de/n/pfx/forum.aspx?webtag=exp99489

 

Für Interviews stehen als Karriereexperten gern bereit:

http://www.karriereexperten.com/mitglieder/coach-datenbank/doris-brenner/personalentwicklung-training-coaching

http://www.karriereexperten.com/karriereexperten-suche?keys=Tom+Diesbrock

 

Über Karriereexperten.com:

 

Karriereexperten.com (www.karriereexperten.com) ist ein Netzwerk aus professionellen Job-Coachs unterschiedlicher Disziplinen und in allen Regionen Deutschlands. Die moderne Datenbank ermöglichst es Interessenten und den Medien schnell und zielgerichtet den für sie passenden Experten zu finden.

 

Presseanfragen beantwortet gern:

 

Uta Nommensen unter info@karriereexperten.com und Tel. 0151-21571634.

 

 

11.10.2011

Ändern Sie Ihre Werte: So vermeiden Unternehmen Burnout!

 

 

Die Burnout-Epidemie schreckt nun auch die Wirtschaft auf: krankgeschriebene Mitarbeiter sind mittlerweile ein Kostenfaktor in Milliardenhöhe. “Macht es anders!”, empfiehlt der Karriereexperte Markus Väth den Unternehmen. “Ändert eure Werte und Strukturen und stellt Regeln für eine sinnvolle Kommunikation auf!”

http://www.unternehmer.de/122199-andern-sie-ihre-werte-so-vermeiden-unternehmen-burnout

10.10.2011

Multi-Tasking: Burnout? Wenn ich tot bin!

Nein sagen können, das fällt gerade besonders motivierten Menschen schwierig. Der Rat von Experten: Multitasking vermeiden.

Also zwischen Privatem und Beruflichem trennen! Warum das gesünder für die Psyche ist, sogar dem Burnout vorbeugt, erklärt Psychologe Markus Väth..

http://www.karriere-einsichten.de/2011/10/multi-tasking-burnout-hab-ich-wenn-ich-tot-bin/

 

07.10.2011

An der eigenen Kompromissfähigkeit arbeiten

Ein Coaching kann helfen, "zu schauen, was möchte ich, was möchte mein Partner und was brauchen die Kinder?" Die Karriereexpertin Dr. Elisabeth Bröschen aus Hamburg kennt das Thema Doppelkarriere mit Kindern aus eigener Erfahrung. Sie hat sich mit "Paarundprofession" auf die Beratung von Doppelkarrierepaaren spezialisiert. "Gerade bei Paaren in ambitionierten Positionen geht es darum, Lebens- und Arbeitsbedingungen auszuhandeln, die für beide akzeptabel sind", sagt sie.

http://www.channelpartner.de/management_karriere/2388661/ 

29.09.2011

Der Karriereexperte Markus Väth warnt: "Der individuelle Burnout beginnt damit, dass der Mitarbeiter angefixt ist von Geld, Status, Titel." Das sei eine ständige Leiter nach oben und eine nicht enden wollende Suche nach mehr.

http://m.ftd.de/artikel/60107546.xml?v=2.0

29.09.2011

Radiointerview mit Christiane Ludwig am Freitag den 30.9.11

Oldie95 Anfrage nach Karriereexperten zwecks Burnout Prävention im Unternehmen

27.09.2011

Pressemeldung

Selbst schuld am Burnout

Wie Angestellte sich freiwillig in die Stressspirale begeben

 

Hamburg, 27.09.2011. Burnout wird zur Volkskrankheit. Laut Barmer Krankenkassenreport 2010 ist jede 10. Erkrankung mittlerweile psychisch bedingt, die Dunkelziffer liegt hoch. Focus Online titelte kürzlich „Generation  Burnout“. „Jeder zweite meiner Kunden steht kurz vorm Burnout oder hat ihn bereits hinter sich“, sagt die Bielefelder Karriereexpertin Dr. Eva Reichmann. „Manche kommen abends nach Hause und heulen nur noch. So fängt es gerade bei Frauen oft an.  Männer haben häufiger körperliche Beschwerden, Bandscheibenvorfälle zum Beispiel, oder können nicht mehr schlafen.“

 

Es stimmt: die Arbeitsbedingungen verschärfen sich und die Unternehmen beuten Mitarbeiter oft gnadenlos aus, um im globalen Wettbewerb zu überleben. „Doch auch Arbeitnehmer selbst tragen Verantwortung dafür, wenn sie ausbrennen“, sagt Karriereexperte Markus Väth. „Burnout gefährdete Menschen haben oft ein großes Bedürfnis nach Anerkennung. Geld, Status und Titel sind für sie deshalb meistens sehr wichtig.“ Deshalb nehmen  Burnout Gefährdete oft enorme Anstrengungen in Kauf, um sich im Beruf zu profilieren.

 

Wer sehr auf Anerkennung von außen ausgerichtet ist, ist oft auch sehr kritikempfindlich. „Manche Mitarbeiter fühlen sich schon von einem einfachen Verbesserungsvorschlag angegriffen. In vorauseilendem Gehorsam machen sie alles, was der Chef vermutlich will und denken nur noch „Make your Boss happy“, sagt Dr. Reichmann, Expertin für ganzheitliche Laufbahnberatung. Der Vorgesetzte merke schnell, worauf der Angestellte anspricht und nutze das für sich aus.  Burnout, so die Karriereexperten, habe dabei nicht unbedingt nur mit Überforderung zu tun. Unterforderung kann zu denselben Symptomen führen. Davon sind vielfach schon Absolventen betroffen, die auf Positionen einsteigen, die ihre Fähigkeiten zu wenig abrufen.

 

Symptome des Burnout sind mannigfaltig und reichen von Lustlosigkeit und Gereiztheit über Stimmungsschwankungen und Schlaflosigkeit bis hin zu den bereits erwähnten psychosomatischen Symptomen.

 

Karriereexperten.com, das erste Netzwerk erfahrener Experten aus dem Bereich Beruf und Karriere, hat folgende Profi-Tipps zur Burnout-Prophylaxe zusammengestellt:

 

  • Jeder Mensch braucht eine Balance. Aktivitäten im Beruf sind genauso wichtig wie regelmäßiger Sport und das Zusammensein mit Freunden. Auch geistige Herausforderung und Sinn brauchen Platz im Leben. Kommt ein Bereich für längere Zeit zu kurz, wirkt das negativ auf alle anderen. Sorgen Sie also für einen Ausgleich!
  •  Sie sind auf Hochtouren? Nehmen Sie sich eine Auszeit wie unbezahlten Urlaub, um wieder herunterzukommen. Kein Mensch kann sich wirklich mit seinen eigenen Präferenzen und beruflichen Wünschen beschäftigen, wenn er sich beruflich im Hamsterrad dreht.
  • Setzen Sie Grenzen, sagen Sie „nein“. Machen Sie sich bewusst, dass auch Sie Teil eines Systems sind. Indem Sie „ja“ sagen, vielleicht aus Angst um den Job, signalisieren Sie nach außen: „Die kann noch mehr vertragen“. Indem Sie Ihr Verhalten ändern, bewirken Sie auch bei anderen einen „Change“.
  • Ziehen Sie Konsequenzen bis hin zur Kündigung, wenn Sie in einem beruflichen Umfeld arbeiten, dass keine Rücksicht auf Sie und Ihre Bedürfnisse nimmt.
  • Prüfen Sie die eigenen Motivationen: Drehen Sie sich im Rad, um anderen zu gefallen, Status hinterherzujagen oder Fehler zu vermeiden? Oder arbeiten Sie aus Freude an der Arbeit, auch gerne viel? Das ist ein entscheidender Unterschied. Gesund ist eine intrinsische Motivation, kommt der Grund für Ihren Arbeitseinsatz von außen, ist die Stressbelastung automatisch höher.
  • Auch deshalb ist die Frage nach Ihren beruflichen Präferenzen so entscheidend. Nur, wenn Sie etwas tun, was Sie selbst von innen heraus befriedigt, können Sie auch zufrieden sein – und sich viel leichter von äußeren Einflüssen wie fordernden Chefs abgrenzen.

 Für Interviews stehen als Karriereexperten gern bereit:

·        Markus Väth, www.karriereexperten.com/markus-vaeth

·        Dr. Eva Reichmann: www.karriereexperten.com/eva-reichmann

·        Svenja Hofert: www.karriereexperten.com/svenja-hofert

·        Tom Diesbrock: www.karriereexperten.com/tom-diesbrock

·        Wilfried Fuchs: www.karriereexperten.com/wilfried-fuchs

·        Diplom-Psychologin Christiane Ludwig: www.karriereexperten.com/christiane-ludwig

 

Zu den Karriereexperten.com:

 

Karriereexperten.com (www.karriereexperten.com) ist ein Netzwerk aus professionellen Job-Coachs unterschiedlicher Disziplinen und in allen Regionen Deutschlands. Die moderne Datenbank ermöglicht es Interessenten und den Medien schnell und zielgerichtet den für sie passenden Experten zu finden.

 

 Presseanfragen an:

Uta Nommensen unter info@karriereexperten.com und Tel. 040 180 474 24 / 0152 540 89031

 

 Karriereexperten.com Svenja Hofert & Uta Nommensen GbR

Schillerstraße 4522767 Hamburg

Telefon: 040 180 474 24 / 040 53052930

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23.09.2011

Burn-Out wird zur Volkskrankheit. Laut Barmer Krankenkassenreport 2010 ist jede zehnte Erkrankung mittlerweile psychisch bedingt, die Dunkelziffer liegt deutlich höher. "Jeder zweite meiner Kunden steht kurz vorm Burn-Out oder hat ihn bereits hinter sich", sagt die Karriereexpertin Dr. Eva Reichmann. "Manche kommen abends nach Hause und heulen nur noch. So fängt es gerade bei Frauen oft an. Männer haben häufiger körperliche Beschwerden, Bandscheibenvorfälle zum Beispiel, oder können nicht mehr schlafen."

http://www.rp-online.de/gesundheit/stress/Betroffene-oft-selbst-Schuld-am-Burn-Out_aid_1023660.html

22.09.2011

Volkskrankheit „Burnout“: Laut Barmer Krankenkassenreport 2010 ist jede zehnte Erkrankung mittlerweile psychisch bedingt, die Dunkelziffer liegt hoch. Focus Online titelte kürzlich „Generation Burnout“.

http://www.careerbuilder.de/blog/2011/09/22/selbst-schuld-am-burnout/ 

15.09.2011

Doppelkarriere – Wenn beide Karriere wollen – und auch Kinder 

 

Hamburg/ Juli 2011. Flexibel und mobil soll der Arbeitnehmer von heute sein und am besten ständig verfügbar. Doppelkarriere-Paare und stehen deshalb oft vor besonderen Herausforderungen. Konflikte sind vorprogrammiert, etwa wenn ein Partner einen Ortswechsel anstrebt und der andere wegen einer besonderen beruflichen Spezialisierung ortsgebunden ist.  Dr. Elisabeth Bröschen ist Mitglied bei den Karriereexperten www.karriereexperten.com, dem neuen Netzwerk für Karriereberater und Coachs.

 

 

Dr.  Elisabeth Bröschen ist seit fast zwanzig Jahren als Einzel-und Paarberaterin, Paarcoach, Familientherapeutin, Supervisorin und Projekt-und Prozessberaterin tätig. Einer der Schwerpunkte ihrer Arbeit ist die Begleitung und Unterstützung berufstätiger Paare vor und in der Familienphase.

 

Mit welchen Schwierigkeiten haben Paare zu kämpfen, die sich bei Ihnen beraten lassen?

 

Ein Beispiel: ein junges Paar um die 30 Jahre kommt mit seiner Fernbeziehung nicht mehr klar: er ist Trainee in München, sie in einem anspruchsvollen Job in Hamburg. Das gemeinsame Abendessen findet via Skype vor der Webcam statt: Er soll demnächst eine mehrmonatige berufliche Ausbildungsstation in Asien absolvieren, sie denkt langsam an Kinder, eine gemeinsame Lebensbasis ist nicht in Sicht.

Zweites Beispiel:  Ein Paar Mitte 40 mit einem achtjährigen Sohn, beide sind mit einem eigenem Unternehmen selbständig, beide arbeiten sehr viel. Verhaltensauffälligkeiten des Sohnes wie auch eine Beziehungskrise, in der sie meine Hilfe suchen, lässt beide verstehen, dass sie nach einer neuen Balance zwischen Familie und Beruf suchen müssen, wenn sie wieder zueinander finden wollen.

Ein drittes Beispiel:  Ein Paar Ende 30, er ist freiberuflich in der Werbebranche tätig. Sie möchte nach der Elternzeit mit dem zweiten Kind zurück in ihren alten Job in die Marketingabteilung  eines großen Unternehmens. Für beide bieten sich neue berufliche Chancen, für jeden in einer anderen Stadt. Beide wollen eigentlich in Hamburg bleiben, auch weil sie hier auf ein gutes Betreuungsnetz für die beiden Kinder zurückgreifen können.

In diesen und vielen anderen Fällen sind Konflikte zwischen Beruf und Privatleben Ausgangspunkt des Coachings.

 

 Inwiefern kann ein Paarcoaching helfen, dass Karriere-orientierte Paare eine Beziehungsbalance finden?

 

 Paarcoaching hilft dabei, sich der unterschiedlichen Faktoren, die die individuelle Paarsituation bestimmen, und ihrer Bedeutung bewusster zu werden. Paarcoaching kann deshalb dazu führen, Veränderungen in der äußeren Situation zu initiieren, z.B. eine Bewerbung oder die Einstellung einer Haushaltshilfe. Es kann aber auch vorrangig darum gehen, die Zeit der familiären und beruflichen Situation angemessener zu strukturieren.

 Schließlich kann das Paar bei einem Coaching auch unterstützt werden, konstruktiver zu kommunizieren oder Konflikte fairer auszutragen. Manchmal entdecken die Partner, dass  unbewusste Identifikationen  mit Rollenmustern aus der Herkunftsfamilie berufliche wie auch familiäre Entscheidungen und Schritte blockieren.  Als Coach begleite, strukturiere und unterstütze ich einen  Austausch-  und Entscheidungsprozess unter den Partnern, der faire und nachhaltige Lösungen für alle Beteiligten ermöglicht.

 

 Inwiefern hängt der Umgang von Paaren mit Karriere und Familie mit gesellschaftlichen Rollen zusammen?

 

 Die eigenen wie auch die gesellschaftlichen Erwartungen an unsere männliche oder weibliche Rolle in Familie und Beruf haben sich in den letzten 30 Jahren tiefgreifend gewandelt. Jedes Paar muss sich, besonders, wenn Kinder ins Spiel kommen, damit auseinandersetzen, welche Visionen sie für ihre familiäre Situation und ihre berufliche Entwicklung haben. 

 Zugleich verhandeln Paare diese Themen  aber auch auf einem individuell-biografischen Hintergrund:  da spielt z.B. eine enorme Rolle, wie die Eltern mit diesen Themen umgegangen sind, wie Konflikte gelöst wurden und welches Rollenvorbild  ich verinnerlicht habe.

 

 Sind die Ehen von Karrierepaaren trennungsgefährdeter als Ehen von traditionellem Zuschnitt, wo also die Frau ihr berufliches Fortkommen zurückstellt zugunsten von Kindern?

 

 Die Herausforderungen von berufstätigen Paaren sind  einfach anders und es kommt  darauf an, welche individuellen, betrieblichen und gesellschaftlichen Möglichkeiten zur Verfügung stehen, wie z.B. auch ein „Paarcoaching“.  Das Leben als Paar hat mit seinen unterschiedlichen Phasen des Sich-Bindens, der Familiengründung und dann des Flüggewerdens der Kinder und des Alterns zu allen Zeiten Paare zu Entwicklung herausgefordert. Entscheidend ist: für die heutigen Herausforderungen gibt es wenig Rollenvorbilder. Die Lebenskonzepte sind heute sehr individuell. Das ist gleichzeitig eine Riesen-Chance und eine Riesen-Herausforderung. Paarcoaching ist ein sinnvolles Angebot für Paare, die diese Chance klug nutzen wollen.

 

 Welche Möglichkeiten gibt es für Paare  mit Doppelkarriere, ihren Kindern ein fürsorgliches Zuhause zu bieten?

 

Kinder brauchen ein Zuhause, das zugleich Selbständigkeit und Entwicklung fördert. Das sollten Partner, die beide Karriere machen oder machen wollen, im Blick haben. Kinder brauchen Sicherheit und Bindung und nachhaltiges Interesse an ihrer persönlichen Entwicklung, die sich auch über verlässliche Anwesenheit vermittelt.

 Das gilt nicht nur für kleine, sondern auch noch für pubertierende Kinder, die sich schließlich nur an jemanden reiben können, der da ist. Das braucht sorgfältige Absprachen, die Einbeziehung verlässlicher Dritter, ein gutes Unterstützungsnetzwerk. Das braucht auch  unter den Partnern die Fähigkeit, mit klarem Blick einzuschätzen, für wen gerade was am wichtigsten ist und wem im Moment ein Kompromiss am ehesten zuzumuten ist. Ich muss bestimmt nicht bei jedem Flötenvorspiel meines Kindes dabei sein, aber ich muss mitbekommen, wann es besonders wichtig ist und es dann auch tun. Mal kann ich vielleicht mein Kind per Handy ins Bett dirigieren, aber nicht dreimal pro Woche.

 

 Was raten Sie berufstätigen Paaren in anspruchsvollen Berufen, um mit der Doppelbelastung durch Job und Familie klarzukommen?

 

 Um die Herausforderung Doppelkarriere zu bewältigen braucht es immer wieder auch die Fähigkeit zu dem, was ich „heiteren Verzicht“ nenne. In Zeiten, in denen wir gewöhnt sind, alles, möglichst schnell und möglichst sofort zu bekommen, ist Verzicht  nicht gerade populär. Wichtig ist, dass Verzicht, wo er nötig ist, nicht einseitig nur von einem Partner erbracht wird und dass ein Paar gute Deals miteinander findet. Doppelkarrieren müssen – und dafür gibt es gute Beispiele – auch nicht immer genau beiden Partnern gleichzeitig denselben Einsatz abfordern. Das kann auch oft phasenweise abwechselnd geschehen. Diese Perspektive schafft Spielraum, Kinder gut im Blick zu behalten.

 

 Die Karriereexperten www.karriereexperten.com Svenja Hofert & Uta Nommensen sind ein innovatives Netzwerk, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Besten aus dem Bereich Job-Coaching, Karriereberatung, Personalberatung und Training im Internet zusammenzubringen.

  

Karriereexperten.com Svenja Hofert & Uta Nommensen

Schillerstraße 45, 22767 Hamburg 

Fon            040 180 474 24  

Mail           info@karriereexperten.com  Website     www.karriereexperten.com/   

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13.09.2011

20.8.11 Wenn Eltern Coaching brauchen

Er Arzt, sie seine Assistentin? Die Zeiten sind lange vorbei. In immer mehr Partnerschaften sind beide hoch qualifiziert - jeder will Karriere machen. Kommt Nachwuchs hinzu, wird die "Doppelkarriere" häufig zur Beziehungsfalle. Die MOPO sprach mit Dr. Elisabeth Bröschen (57) Expertin im Netzwerk Karriereexperten über die Konflikte in Doppelkarrieren

13.09.2011

Für die heutigen Herausforderungen gibt es wenig Rollenvorbilder”

Im Job wird heute eine hohe Flexibilität und Mobilität erwartet. Wenn beide Partner Karriere wollen – und auch Kinder, sind Konflikte oft vorprogrammiert, zum Beispiel wenn ein Partner einen Ortswechsel anstrebt und der andere wegen einer besonderen beruflichen Spezialisierung ortsgebunden ist http://www.berufebilder.de/interviews/interview-mit-paar-beraterin-dr-elisabeth-broeschen-ueber-doppel-karriere-in-der-partnerschaft-fuer-die-heutigen-herausforderungen-gibt-es-wenig-rollenvorbilder/

13.09.2011

Doppelkarriere: Lassen sich in Partnerschaften zwei Karrieren vereinbaren? In immer mehr Partnerschaften sind sowohl Mann als auch Frau hochqualifiziert und beide wollen Karriere machen. Gleichzeitig steigen die Ansprüche an Mobilität und Flexibilität. http://www.careerbuilder.de/blog/2011/07/27/doppelkarriere-lassen-sich-…

13.09.2011

Doppelkarrieren zwischen Duo infernale und symbiotischem Duett

Der Ruf nach mehr Frauen in Spitzenpositionen bringt nicht nur im Job, sondern auch in der Liebe manche Schwierigkeit mit sich. Immer häufiger sind beide Partner hochqualifiziert und wollen auch beide Karriere machen.

http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:fuehrungspositionen-doppelkarrieren-zwischen-duo-infernale-und-symbiotischem-duett/60100281.html

31.08.2011

Und noch eine Datenbank, eine Art Soziales Netzwerk für Karriere-Experten. “Nicht noch eines, brauchen wir nicht!” war mein erster Impuls. Doch dann habe ich mir die Sache näher angesehen – und war begeistert. Die Spezialisten-Suche könnte zu einem echten Trend werden.

http://www.berufebilder.de/karriere/welche-karriere-trends-brauchen-wir-wirklich-teil-5-neue-datenbank-fuer-karriere-experten/ 

11.08.2011

Doppelkarriere: Was Experten raten, wenn es gilt, zwei Karrieren zu vereinbaren.

Hamburg. Er Arzt, sie seine Assistentin? Die Zeiten sind lange vorbei. In immer mehr Partnerschaften, sind beide hochqualifiziert und wollen Karriere machen. Gleichzeitig steigen die Ansprüche an Mobilität und Flexibilität. Wie bringen Paare Partnerschaft und später auch Familie mit der Karriere in Einklang? Das Karriereexperten.com-Team, das Netzwerk für professionelle Job-Coachs, hat seine Mitglieder dazu befragt.

 

Eine Studie des Deutschen Jugendinstituts (DJI) ermittelte 2010 zwei Varianten für die Doppelkarriere der Zukunft. Die eine lautete „Dopplung des männlichen Karrieremodells“. Hier starten einfach zwei Karrieristen voll durch und geben die Kindererziehung mehr oder weniger komplett an Dritte ab. Bei „Dual Career – dual care“ stellen sich beide Partner auf die jeweiligen Bedürfnisse ein.

 

Wie wichtig eine gute Vereinbarkeit ist, haben mittlerweile auch Deutschlands Universitäten erkannt und sich auf die neuen Doppelkarrieristen eingestellt. So genannte Dual Career Center, die auf die Vermittlung von Wissenschaftlern im Doppelpack spezialisiert sind, gehören bei vielen Hochschulen fast schon  zum Standard Service.

 

Schwieriger gestaltet sich die Situation für Karrierepaare in Unternehmen. Flexibilität und globale Mobilität werden in der freien Wirtschaft heute vorausgesetzt. Viele Paare leben deshalb in Fernbeziehungen. Sind Kinder im Spiel, wird das Zeitmanagement meistens zu einem echten Stressfaktor, wie viele Eltern aus eigener Erfahrung wissen. Denn auch die familiären Netzwerke sind aufgrund der Mobilität oft nicht mehr vorhanden. Eltern und Großeltern, die sich gern um Kinder kümmern würden, wohnen nicht vor Ort.  Ohne Kindermädchen oder Babysitter ist da gar nicht möglich, dass sich beide zur gleichen Zeit im gleichen Maß beruflich engagieren. „Doch viele Mütter wollen ihre Kinder weiter selbst erziehen und nicht nur schlafend sehen“, sagt die Karriereexpertin Dagmar Rissler, die weibliche  Führungskräfte und Selbstständige berät.

 

Eine Lösung kann es sein, sich abwechselnd Karrierezeiten einzuräumen, zum Beispiel drei Jahre startet der Mann durch, drei Jahre die Frau. Ein Coaching kann helfen, „zu schauen, was möchte ich, was möchte mein Partner, und was brauchen die Kinder?“ Die Karriereexpertin Elisabeth Bröschen aus Hamburg hat selbst eine Doppelkarriere geführt und sich mit „Paarundprofession“ auf die Beratung von Doppelkarrierepaaren spezialisiert. „Gerade bei Paaren in ambitionierten Positionen geht es darum, Lebens- und Arbeitsbedingungen auszuhandeln, die für beide akzeptabel sind“, sagt sie. Bei ihrem Paarcoaching geht es u. a. um die Arbeit an der eigenen Kompromissfähigkeit. Diese ist umso mehr gefragt, wenn Karrierepaare Kinder haben. „Die Kinder neben der beruflichen Beanspruchung beider Partner im Blick zu behalten und fürsorglich aufwachsen zu lassen, ist eine Gratwanderung, bei der eine Beratung unterstützen kann", weiß Bröschen.  Wichtig sei vor allem, sich nicht von fremden Vorstellungen über Familie und Beruf leiten zu lassen, sondern zu schauen, welcher Weg passt zu mir? So hätten sich einige Klienten-Paare dafür entschieden, dass jeder zwei Jahre zu Hause bleibt und sich um die Kinder kümmert – und während dieser Zeit als Selbständiger arbeitet. 

 

Dies hält auch Dagmar Rissler für eine gute Lösung. „Selbstständige sind örtlich und zeitlich oft flexibler.“ So kann ein  Partner, der beispielsweise kreativ arbeitet oder einen Online-Shop betreibt, leichter den örtlichen Schwerpunkt verlagern. Letztendlich kommt es aber darauf an, dass jeder Partner den anderen unterstützt und auch in seinen Karriereambitionen ernst nimmt. Das setzt voraus, dass man darüber spricht.

 

Wichtig ist in diesem Fall eine klare Vereinbarung, am besten noch getroffen, bevor überhaupt Kinder da sein. Rede darüber ist deshalb eine Grundregel. Doch auch danach hört der Redebedarf nicht auf. Die Karriereexpertin und Diplom-Psychologin Christiane Ludwig empfiehlt, regelmäßig die Partnerschaft auch im beruflichen Zusammenspiel zu reflektieren – idealerweise moderiert durch einen Profi.

 

Für Interviews stehen als Karriereexperten gern bereit:

Über Karriereexperten.com:

Karriereexperten.com (www.karriereexperten.com) ist ein Netzwerk aus professionellen Job-Coachs unterschiedlicher Disziplinen und in allen Regionen Deutschlands. Die moderne Datenbank ermöglichst es Interessenten und den Medien schnell und zielgerichtet den für sie passenden Experten zu finden.

 

Presseanfragen beantworten gern:

Uta Nommensen unter info@karriereexperten.com und Tel. 0151-21571634

 

11.08.2011

Im Job wird heute eine hohe Flexibilität und Mobilität erwartet. Konflikte sind da vorprogrammiert, etwa ein Partner einen Ortswechsel anstrebt und der andere wegen einer besonderen beruflichen Spezialisierung ortsgebunden ist. Was müssen Paare beachten, wenn beide Karriere wollen – und auch Kinder. Simone Janson sprach mit Elisabeth Bröschen, Karriereexpertin im Netzwerk www.karriereexperten.com.

 

Welche Paare kommen zu Ihnen?Paare kommen zu mir, wenn sie Entscheidungshilfe brauchen, beruflichen Entscheidungssituationen stecken oder aus Veränderungswünschen heraus in eine Beziehungskrise geraten. Paare kommen aber auch, weil der Stress, der mit den unterschiedlichen und hohen Anforderungen durch Familie und Beruf einhergeht, die Beziehung sehr belastet.

 

Mit welchen Schwierigkeiten haben die Paare zu kämpfen, die sich bei Ihnen beraten lassen? Ein Beispiel: ein junges Paar um die 30 Jahre kommt mit seiner Fernbeziehung nicht mehr klar: er ist Trainee in München, sie bereits in einem anspruchsvollen Job in Hamburg. Das gemeinsame Abendessen findet via skype vor der webcam statt, er soll und will demnächst eine mehrmonatige berufliche Ausbildungsstation in Asien absolvieren, sie denkt langsam an Kinder, eine gemeinsame Lebensbasis ist nicht in Sicht. Zweites Beispiel:  Ein Paar Mitte 40, mit einem achtjährigen Sohn,  beide sind mit einem je eigenen Unternehmen mit mehreren Angestellten selbständig, beide arbeiten sehr viel. Verhaltensauffälligkeiten des Sohnes wie auch eine Beziehungskrise, in der sie meine Hilfe suchen, lässt beide verstehen, dass sie nach einer neuen Balance zwischen Familie und Beruf suchen müssen, wenn sie wieder zueinander finden wollen. Ein drittes Beispiel:  Ein Paar Ende 30, er ist freiberuflich in der Werbebranche tätig, sie möchte nach der Elternzeit mit dem zweiten Kind wieder in ihren Beruf zurück in die Marketingabteilung  eines großen Unternehmens. Für beide bieten sich neue berufliche Chancen, für jeden in einer je anderen Stadt. Beide wollen eigentlich in Hamburg bleiben, auch weil sie hier auf ein gutes Betreuungsnetz für die beiden Kinder zurückgreifen können.

 

Inwiefern kann ein Paarcoaching helfen, dass Karriere- orientierte Paare eine Beziehungsbalance finden?Wie ein Paar die Themen Karriere und Familie miteinander verhandelt, ist zum einen gesellschaftlich bedingt. Gesellschaftliche Rollenanforderungen prägen auch die individuellen Einstellungen. Zugleich verhandeln Paare diese Themen aber auch auf einem individuell-biografischen Hintergrund: da spielt z.B. eine  enorme Rolle, wie die Eltern mit diesen Themen umgegangen sind, wie Konflikte gelöst wurden und welches Rollenvorbild ich verinnerlicht habe. Paarcoaching hilft dabei, sich der unterschiedlichen Faktoren, die  meine individuelle Paarsituation bestimmen, und ihrer Bedeutung bewusster zu werden. Paarcoaching kann deshalb dazu führen, Veränderungen in der äußeren Situation zu initiieren, z.B. eine Bewerbung oder die Einstellung einer Haushaltshilfe. Es kann vorrangig darum gehen, die Zeit der familiären und beruflichen Situation angemessener zu strukturieren. Schließlich kann das Paar bei einem Coaching auch unterstützt werden, konstruktiver zu kommunizieren oder Konflikte fairer auszutragen.  Oder die Partner entdecken beim Paarcoaching, dass  unbewusste Identifikationen  mit Rollenmustern aus der Herkunftsfamilie eigene Karriereschritte blockieren.  Nur, was mir bewusst ist, kann ich auch steuern. Stellen sie sich die Beziehung als ein beliebiges Gefährt vor, mit dem beide unterwegs sind, ein Paarmobil: kein Mensch käme auf die Idee, dass ein Gefährt ohne Inspektion und Wartung, ohne die Klarheit, ob der Motor einwandfrei läuft, ohne die Klarheit, wer wann steuert, wer mitfährt, wieviel Gepäck man an Bord nimmt usw. ruhig und sicher fährt. Paarcoaching können Sie heute so verstehen: als Wartung, Inspektion, notfalls auch Reparatur eines Paarmobils  oder auch einer Familienkutsche. Als Coach begleite, strukturiere und unterstütze ich einen  Austausch- und Entscheidungsprozess unter den Partnern, der faire und nachhaltige Lösungen für alle Beteiligten ermöglicht.

 

Sind die Ehen von Karrierepaaren trennungsgefährdeter als Ehen von traditionellem Zuschnitt, wo also die Frau ihr berufliches Fortkommen zurückstellt zugunsten von Kindern?Die Herausforderungen von berufstätigen Paaren sind  einfach anders und es kommt  eben darauf an, welche individuellen, betrieblichen und gesellschaftlichen Möglichkeiten zur Verfügung stehen und genutzt werden können, wie z.B. auch ein Paarcoaching“.  Das Leben als Paar hat mit seinen unterschiedlichen Phasen des sich Bindens, der Familiengründung und dann des Flüggewerdens der Kinder und des Alterns zu allen Zeiten Paare zu Entwicklung herausgefordert. Entscheidend ist: für die heutigen Herausforderungen gibt es wenig Rollenvorbilder.  Lebenskonzepte können und dürfen heute sehr individuell sein. Das ist eine Riesen-Chance und eine Riesen-Herausforderung gleichzeitig. Paarcoaching ist ein sinnvolles Angebot für Paare, die diese Chance klug nutzen wollen. Die eigenen wie auch die gesellschaftlichen Erwartungen an unsere männliche bzw. weibliche Rolle in Familie und Beruf haben sich in den letzten 30 bis 40 Jahren tiefgreifend gewandelt. Jedes Paar muss sich, ganz besonders, wenn Kinder ins Spiel kommen, damit auseinandersetzen, welche Visionen beide für ihre familiäre Situation und ihre berufliche Entwicklung haben und wie sie diese umsetzen können.  

 

Welche Möglichkeiten gibt es für Paare  mit Doppelkarriere, ihren Kindern ein fürsorgliches Zuhause zu bieten? Die Frage beinhaltet  bereits eine wichtige Feststellung: Kinder brauchen ein fürsorgliches Zuhause, das zugleich Selbständigkeit und Entwicklung fördert. Das sollten und können Partner, die beide Karriere machen oder machen wollen, im Blick haben. Kinder brauchen Sicherheit und Bindung und nachhaltiges Interesse an ihrer persönlichen Entwicklung, die sich auch über verlässliche Anwesenheit vermittelt. Das gilt nicht nur für kleine, sondern auch noch für pubertierende Kinder, die sich schließlich nur an jemanden reiben können, der da ist. Das braucht sorgfältige Absprachen, die Einbeziehung verlässlicher Dritter, ein gutes Unterstützungsnetzwerk. Das braucht auch  unter den Partnern die Fähigkeit, mit klarem Blick einzuschätzen, für wen gerade was am wichtigsten ist und wem im Moment ein Kompromiss am ehesten zuzumuten ist. Ich muss bestimmt nicht bei jedem Flötenvorspiel meines Kindes dabei sein, aber ich muss mitbekommen, wann es besonders wichtig ist und es dann auch tun. Mal kann ich vielleicht mein Kind per Handy ins Bett dirigieren, aber nicht dreimal pro Woche. Dazu braucht es immer wieder auch die Fähigkeit zu dem, was ich „heiteren Verzicht“ nenne, in Zeiten, in denen wir gewöhnt sind, alles, möglichst schnell und möglichst sofort zu bekommen,  nicht gerade populär.  Und Doppelkarrieren müssen – und dafür gibt es gute Beispiele – auch nicht immer genau bei beiden Partnern gleichzeitig den höchsten Einsatz abfordern. Das kann auch oft phasenweise abwechselnd geschehen. Diese Perspektive schafft Spielraum, Kinder gut im Blick zu behalten.